Donnerstag, 20. Februar 2014

future! hat sich zur Kommunalwahl aufgestellt!

Stadt Magdeburg. Gestern fand im Familienhaus Magdeburg die Aufstellungsversammlung von future! - Die junge Alternative statt. Sie luden alle interessierten Magdeburger und Magdeburgerinnen ein mit ihnen an ihrem Wahlprogramm mitzuarbeiten und die Kandidatenaufstellung zu begleiten. Rund 20 interessierte Gäste fanden sich auch ein.

Um 19.30 Uhr begann die Versammlung mit einer lockeren Vorstellungsrunde und den wichtigen Formalia zur Versammlung. Kurze Zeit später ging es auch schon ans Eingemachte. Das Kommunalwahlprogramm der Partei wurde nun vorgestellt und sollte kurz und bündig diskutiert werden. Doch aus dieser Vorstellung wurde nichts. Es stellte sich relativ schnell heraus, dass die Anwesenden noch zahlreiche Fragen hatten. Was vor allem das Missfallen des Stadtratsabgeordneten Mirko Stage erregte, da das Programm schon seit längerem zur Diskussion zur Verfügung stand. Somit wurde jeder Punkt einzeln durchgegangen und gegebenenfalls angepasst.

Die Anpassungen wurden nötig, da das Programm aus zahlreichen Versatzstücken zusammengesetzt wurde. Doch nach den ersten Aufregungen über die Formalitäten ging es auch schon in die thematische Diskussion. Besonders hitzig wurde über einen Bürgerhaushalt gesprochen. Da hier die Ausgestaltung durchaus unterschiedlich gesehen wurde. Doch konnte man sich generell auf eine Einführung eines Bürgerhaushaltes einigen. Auch im Wahlprogramm enthalten sind bekannte Forderungen von future!, wie kostenlosen öffentlichen Nahverkehr für Kinder bis 14 Jahre sowie wohnort- bzw. arbeitsplatznahe Kinderbetreuung in Form von Kitas und ähnlichem.

Besonders stark wurde über die Ausweisung "Verkehrsberuhigter Bereiche" gestritten, da hier eine klare Aufzählung von Orten vorgenommen wurde. Letztlich ergab die Abstimmung diesen Punkt komplett aus dem Wahlprogramm zu streichen, sodass nur noch nach einem "Aktionsplan Nahmobilität" sowie "Tempo 30 - Zonen" vor Schulen, Kitas und Horten verlangt wird. Ebenfalls nicht im Wahlprogramm enthalten ist die Forderung nach einem Kinder- und Jugendparlament.

"Wir sind zur Einsicht gekommen, dass ein Kinder- und Jugendparlament nicht alle bzw. nur einen kleinen Teil der Jugendlichen miteinbezieht. Deswegen haben wir auf diese konkrete Forderung verzichtet.", so Mirko Stage, Stadtratsabgeordneter future! - Die junge Alternative.

Nachdem man erregt über das Wahlprogramm diskutiert hatte, welches man in wenigen Tagen genauer vorstellen will, ging man in die Wahl der Kandidaten*innen zur Kommunalwahl. Hierbei zeigte sich allerdings wenig Leidenschaft, da schon im Vorfeld abgesprochen wurde, wo und wer kandidiert. Somit wurde die Wahl in sehr kurzer Zeit über den Tisch gebracht. Man konnte über zehn Kandidaten*innen aufstellen, mit wenigen Überraschungen. Mirko Stage wird kandidieren, auch Oliver Wendekampf ließ sich wieder aufstellen. Der ehemalige Oberbürgermeisterkandidat von future! Oliver Schilling ist ebenfalls mit dabei.

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